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MEDIENNUTZUNG

Streamingdienste und Paywall-News profitieren

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Streamingdienste und Paywall-News profitieren
Während des Corona-Lockdown, als die Deutschen viel Zeit zu Hause verbringen mussten, ist die Mediennutzung sprunghaft angestiegen. Doch wie sieht es jetzt aus, wo es langsam wieder in Richtung "normal" geht?
Das Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen Deloitte hat das in einer Studie untersucht. Und wie sich herausstellt, war der Anstieg der Mediennutzung nur in einigen Bereichen nachhaltig.
Das lineare Fernsehen zum Beispiel feierte in der Coronakrise ein bemerkenswertes Comeback. Die Zahl der Zuschauer stieg um stolze 11 Prozent. Sogar viele junge Zuschauer, die längst verloren schienen, schalteten wieder ein. Doch inzwischen liegen die Zuschauerzahlen wieder auf Vor-Corona-Niveau.
Anders sieht es beim Video-Streaming aus. Auch Ende Juni lag die Zahl der Nutzer noch 20 Prozent über den Werten vor der Corona-Pandemie. Vor allem in der Altersgruppe über 35 Jahre ist der Konsum von Streamingdiensten kaum zurückgegangen. Hier zeichnet sich ab, dass die Coronakrise Netflix & Co. einen kräftigen Wachstumsschub verpasst hat.
Die großen Zeitungsverlage werden sich später gerne an die Coronakrise zurückerinnern. Die Bereitschaft, für Nachrichten Geld zu zahlen, um hinter die Bezahlschranke zu kommen, ist während des Lockdown um 25 Prozent gestiegen. Und wie es aussieht, bleiben die neuen Online-Abonnenten ihren Zeitungen treu.
Ganz anders sieht es bei den werbefinanzierten Online-Nachrichtenportalen aus. Sie konnten ihre Userzahlen zwar vorübergehend um 35 Prozent steigern, doch zwei Drittel dieses Zuwachses sind schon wieder abgeschmolzen.
Fazit der Studie: Die sprunghaft gestiegene Mediennutzung während des "harten" Lockdown scheint einigen Medien dauerhaft genutzt zu haben. Dazu zählen die Streamingdienste und die Online-Zeitungen mit Bezahlschranke. Andere Medien wie das Fernsehen konnten nur kurzfristig zulegen. Inzwischen bewegen sie sich wieder auf Normalniveau.
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